Fürt ei, Kollegen.

Mittlerweile haben wir die grandiose Fahrt über den Großglockner hinter uns gebracht und sind im Herzen der Dolomiten gelandet. Auf dem Weg dahin und auch hier vor Ort, haben wir kein Joch, Sattel oder Pass ausgelassen den wir irgendwie erreichen konnten. Inzwischen stehen ca. 2500 Kilometer auf dem Tourzettell mit Kurven, Kehren und  Cappuccino . Alleine heute auf einer " kleinen" Runde haben wir sechs hochalpine Pässe befahren. André fährt sich zum King of Alps und selbst ortsansässige Ducatisti kratzen erst auf der letzten Rille am Flachland GSler vorbei. Die Tage geht es zu drei absoluten Highlights der Tour: Gavia- Umbrailpass und Stilfser Joch. 2621, 2501 und 2758 Meter hoch. Da wird die Luft dünn. Anschließend lassen wir die Fahrt langsam ausklingen und werden uns an den Abstieg in die westfälische Ebene machen. 

Gruß - Die Kurvenwetzer

Großglockner

So Buam. Servus.

Bisher sind wir ohne einen einzigen Autobahnkilometer ausgekommen. Tag 1 waren stolze 509Km bis in die Nähe von Kulmbach. Tag 2 dann 386Km bis ins Nachbarland Österreich. Heute wieder 365Km. Dazwischen traumhafte Straßen, super Wetter und Höhenmeter ohne Ende. Unter anderem Sölkpass, Turracher Höhe und Nockalmstrasse. Natürlich einen Kaffee bei den Murmeltieren getrunken und dann weiter ins  Kurvenkarussel. Morgen wollen wir dann auch die Grossglocknerstrasse angehen und im Lesachtal den Tag ausklingen lassen. Die Reifen sind so rund wie lange nicht mehr. Getreu dem Motto: Nach der Kurve ist vor der Kurve und nicht schneller fahren als der Schutzengel fliegen kann , gehen wir die nächsten Tage an.

Fürt eu.

Die Gipfelstürmer 

André und Michael

 

 

Die Anreise am Freitag mit zwei Bullis und 5 Recken erfolgte dieses Male etwas zeitiger so dass der Platz gegen 11 Uhr belegt werden konnte. Später stießen noch zwei Warmduscher dazu. Die Nachbarn waren wieder die gleichen wie sonst auch, aber Porno-Klaus fehlte unentschuldigt. Die Schnäppchenjäger waren Freitag schon sehr aktiv unterwegs und einige Fahrzeuge wurden schon verkauft. Der Werkzeugverkauf lief noch schleppend weil der Verkäufer viel schlief. Abends wurde fleißig an den Vorräten genascht obwohl es doch einige Beschwerden zur Trinktemperatur gab. Niels aus Welver war in Hochform.

Der Samstag war wieder warm und Irfan hatte gegen 17 Uhr auch seine Waren auf dem Tisch. Es wurde viel poliert und gelästert. Nach einer kurzen regnerischen Abkühlung erreichten zwei weitere Warmduscher das Ziel. Dem Alkohol wurde nur noch vom Besuch zugesprochen und der Abend begann schleppend. Nachdem die vier Warmduscher das Weite gesucht hatten wurde es noch ganz nett am Stand. Nils erzählte einige Schwänke und stellte uns Arne vor. Ein kleines Feuerwerk wurde auch noch abgebrannt. Von den vier Warmduschern habe ich nichts mehr gehört, erwarte da aber auch noch mindestens einen Schwank über oder von dem Großen mit Migrationshintergrund.

Der Sonntag war noch mal richtig schön bei angenehmen Temperaturen und es wurde auch wieder eingekauft. Die Warmduscher tauchten nicht mehr auf. Nils hat uns noch zu seiner Werkstattfeier am 20. Juni eingeladen. Um 17 Uhr begann Irfan auch wieder einzupacken so dass wir gegen 18:45 vom Platz rollten.

Schön war es!