Vorschlag Klubshirt 2013. Auswahl blond oder braun

 

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Hallo Leute
Wollte mal über unsere " Italien " Ersatztour berichten . 5 Tage Meck Pom mit Anreise auf eigenen Krädern war angesagt . Wir hatten ein kleines Häuschen "am Feldrand" in der Nähe von Malchow gemietet und haben von dort aus Touren in alle Himmelsrichtungen gemacht . Die Anreise sowie die Tagestouren waren von André vorbereitet und zusammen mit seinem echt geilen BMW Navi haben wir richtig schöne Touren gemacht . Prima Straßen wechselten mit schlechtem Asphalt und wenigen Kopfsteinpflaster Strecken , wo nur die BMW die Plomben ihres Fahrers schonte .
Schöne Alleenstraßen und die Ostseebäder waren immer wieder Belohnung falls die Wege mal holperig wurden .
Das Wetter hat es gut mit uns gemeint , ich glaube nur in wenigen Teilen Deutschlands war es ähnlich gut .
Ein Gewitter hat uns auf einer Fahrt geärgert , allerdings sind wir auf dem Rückweg baden gegangen. Einen Tag war es so warm das nur das italienische Mopped ein bisschen fahren wollte .
Technische Probleme gab es keine , auch Guzzi und Yamaha hielten tapfer durch , nur ein schleichender Plattfuß durch einen Minidraht hat die Guzzi geärgert . Der Malochower Reifendienst half am Samstag morgen unproblematisch!
Wie man auf den Fotos sieht wurde auch der Weltnichtrauchertag gebührend gefeiert !
Nach 2000 km ist klar , der Osten lohnt sich !

Am zweiten Augustwochenende startete eine wackere Truppe von acht OSKlern zu einem langen Wochenende Richtung Mittelkalbach, nähe Fulda.

Leider war Petrus zur Abfahrt nicht gnädig und so traf man sich bereits gummiert und Wetterfest am Startpunkt. Tourguide Roland hatte, wie immer, eine schöne Strecke ausgearbeitet, die jedoch wetterbedingt um die kleinsten Kurven gekappt wurde. Trotz Dauerregen, dem einen oder anderen Wassereinbruch durch Kragen, Schuhe, Halsabschluss und Angelhandschuhe(!) waren wir munter und gut gelaunt unterwegs. Die diversen Kaffeespezialitäten beim Stopp in Winterberg halfen die niedrigen Temperaturen zumindest kurzzeitig auszugleichen.

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Einige Zeit später im Vogelsbergkreis zweifelten wir mitunter an der Beschlagfreiheit unserer Helmvisiere und mussten nach dem Aufklappen feststellen, dass es kein Beschlag sondern dichter Nebel im Regen war. Trotz aller Widrigkeiten kamen wir gut in einem sehr ansprechenden Landgasthof in Mittelkalbach an und konnten zum Abend trocken und gemütlich, gemeinsam auf das bestandene „Seepferdchen auf zwei Rädern“ anstoßen.

 

 

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Der Folgetag startete zwar noch feucht und trüb, jedoch ließen uns die diversen digitalen Wetterfrösche auf Besserung hoffen. Somit blieb noch etwas Zeit um sich der Resttrocknung der Moppedsachen und der kleinen Moppedpflege zu widmen. Zum späten Vormittag zeigten sich dann doch wahrlich die ersten blauen Fetzen am Himmel und man konnte die Sonne erahnen. Also rauf auf die Boliden und los.Das Wetter hielt, die Sonne blickte auch mal durch und bei doch recht moderaten Temperaturen packte unser Tourguide das kleine Besteck aus und verwöhnte uns in seiner gewohnt sicheren Art und flüssigen Fahrweise mit allerfeinstem Kurvenmaterial, was die Region reichlich zu bieten hat.

 

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Bei einem wahlweise herzhaften oder süßen Snack in Schotten, haben wir schon mal einen Blick auf den bevorstehenden Classic Grand Prix geworfen und die ein oder andere blasse Erinnerung an feucht-fröhliche Aufenthalte zu den Rennwochenenden wurde hervorgekramt. Abends, nach beachtlichen 280Km trockener Tagestour, konnten wir dann auch den Biergarten nutzen und uns im Freien stärken. Manch einer schmiss sich ob der Sonnenstrahlen euphorisch in kurze Hose und T-Shirt, musste aber dann schnell feststellen, dass die Temperaturen nicht gerade hochsommerlich sind und wurde, Dank „besonderer Beziehung“ und fürsorglichem Schankpersonal, mit Decken vor einem tüchtigen Schnupfen bewahrt….

 

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Der Rückreisetag war dann wettertechnisch ein Fest. Die Regensachen wurden tief unten im Gepäck vergraben und bereits zum Start der Tour, spätestens jedoch zum ersten Stopp, wurden Futter, Langarmshirts, etc. gestrippt und alles auf Sommer getrimmt. Die Sonne lachte vom blauen Himmel und auch die Temperaturen nahmen Werte an, die kurze Hosen und T-Shirts zugelassen hätten. Die Tour zurück wurde somit zu einem Sonnentanz auf tollen Strecken in Nordhessen, durch den Knüllwald, den Nationalpark Kellerwald-Edersee, über den Diemelsee und das Almetal in das beschauliche Heimatörtchen zum Abschlusskaffee. Danke Roland.

Schön war´s und vielleicht lässt ein goldener Herbst noch eine weitere Tour dieser Art zu. Spaß daran und Lust darauf hätten wir wohl alle……

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